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Berücksichtigung des Gießwassers bei der Berechnung der Abwassergebühren

Der Sommer 2018 war außergewöhnlich heiß und hat viele Gartenbesitzer dazu gezwungen, verstärkt Wasser aus dem Leitungsnetz zu entnehmen, um damit den Garten zu bewässern. Hierfür fallen laut Satzung Abwassergebühren an, obwohl dieses Wasser nicht in das Abwassernetz gelangt ist.

Der SPD Stadtverordnete Carsten Peters ist daher kürzlich aus der Bürgerschaft angesprochen worden, da viele Gartenbesitzer mit deutlich höheren Abwassergebühren rechnen müssen.

„Es besteht seitens der Stadt grundsätzlich kein Anspruch auf Berechnung von Abwassergebühren für Gießwasser. Die Abwassersatzung sieht daher eine Möglichkeit vor, eine zweite Wasseruhr zu installieren. Dies ist ab einer Wassermenge von 15qm auch sinnvoll und wirtschaftlich, wenn regelmäßig eine Gartenbewässerung stattfindet“, sagt Carsten Peters.

Aufgrund des Ausnahmesommers 2018 wurde von vielen Gartenbesitzern vermehrt Wasser zur Bewässerung entnommen ohne dass eine zweite Wasseruhr vorher installiert wurde. Es ist auch nicht zu erwarten, dass dies in den nächsten Jahren für viele der betroffenen Gartenbesitzer wirtschaftlich sinnvoll wäre.

Die SPD Fraktion hat jetzt in einem Schreiben an die Bürgermeisterin darum gebeten zu prüfen, ob es für das Jahr 2018 möglich ist, den Durchschnittswasserverbrauch der letzten Drei Jahre als Grundlage für die Abwassergebühr 2018 auf Schmutzwasser zu verwenden.

Carsten Peters

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