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Steuerehrlichkeit künftig vorausgesetzt?

SPD-Bundestagskandidatin Gabriele Frechen informiert sich beim Finanzamt Brühl
Steuerehrlichkeit künftig vorausgesetzt?

Eine revolutionäre Vorzeichenumkehr soll bald Einzug halten in die Abgabenordnung. Nach den Vorstellungen von Dr. Reinhard Edeler, Vorsteher des Finanzamtes Brühl, geben Steuerpflichtige ihre Einkommensteuererklärungen künftig ab und bekommen einen Bescheid exakt nach ihren Angaben. Das entspreche dem Verfahren, das bei Gewerbetreibenden schon lange etabliert ist, erklärte er in Brühl in einem gemeinsamen Gespräch mit seinem Stellvertreter Wilfried Küster der SPD-Bundestagskandidatin Gabriele Frechen.
Durch den Wegfall der bislang obligatorischen Prüfungen können Personalkapazitäten eingespart werden, die für 30-40 % Stichproben in jedem Bereich nutzbar sind. "Damit kann der gesetzlich verankerte Anspruch auf Gleichbehandlung der Steuerpflichtigen erheblich besser verwirklicht wer-den", betont Dr. Edeler.
Gleichzeitig erhielte auch der Bereich der Online-Steuererklärungen eine größere Bedeutung, denn Steuerklärungen könnten dem Finanzamt ohne Belege übermittelt werden. Die einfache Übernahme der Daten spare auch hier Zeit, die anderweitig sinnvoller nutzbar sei. Gabriele Frechen, selbst Steuerberaterin, will sich für diese Reform stark machen. "Die Voraussetzung von Steuerehrlichkeit wird keine zusätzlichen schwarzen Schafe hervorbringen", ist sie sicher, "und wir gewinnen ein großes Stück Steuergerechtigkeit."

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