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Sozialdemokraten wirken am Geburtstag nachdenklich

Die Parteivorsitzende Brigitte D'moch-Schweren und drei besonders treue Genossen (v. rechts): Georg Streich, Toni Lux und Willi Töller
Die Parteivorsitzende Brigitte D'moch-Schweren und drei besonders treue Genossen (v. rechts): Georg Streich, Toni Lux und Willi Töller.

Brigitte D’moch-Schweren wirkte angespannt. Häufiger noch als sonst griff die Frechener SPD-Vorsitzende an diesem Samstagmorgen zur Beruhigungszigarette. Wochen lang hatte sie mit ihren Parteifreunden diesen Tag vorbereitet. Den 100. Geburtstag der SPD in Frechen.

Ein Tag, auf den sie sich anfangs gar nicht so recht habe freuen können. Zu viele der Werte, die sie vor 30 Jahren zur Partei geführt hätten, schienen ihr heute verloren, sagt sie zur Begrüßung der Geburtstagsgäste. Ein Umstand, der ihr durchaus auch Sorge bereite. Nachdenkliches Kopfnicken, zum Beispiel des Ehrenvorsitzenden Klaus Lennartz, schien solche Sorgen der Frechener Parteivorsitzenden zumindest in diesem Augenblick zu bestätigen. Ganz oft bemühten die Frechener Sozialdemokraten an diesem Vormittag die Geschichte ihrer Partei. Und Namen wir Johann Schmitz, Kurt Bornhoff, Jürgen Schaufuss, aber auch Kurt Gommel oder Toni Lux fielen. Nicht nur als Teil der an einem solchen Tag ohnehin obligatorischen Rückschau. Sondern auch als die Erinnerung an bessere Tage und die starke Hoffnung, dass die SPD auch in naher Zukunft wieder bessere Zeiten erleben wird.
Öffentliche Auftritte des ehemaligen Regierungspräsidenten Dr. Franz Josef Antwerpes sind in den letzten Jahren eher seltener geworden. Als "Festredner" nach Frechen eingeladen, ließ der inzwischen 72-Jährige die Geschichte der Sozialdemokratie Revue passieren. Und kam dabei zu dem Ergebnis: "Die politischen Entscheidungen werden immer komplizierter." Da könne man vom normalen Bürger nicht erwarten, dass er das alles versteht. Und weil den Parteien – nicht nur der SPD – ganz offensichtlich auch die charismatischen Männer und Frauen abhanden gekommen seien, würden sich Menschen abwenden von den Parteien und Politik. Gerade deshalb sei es so wichtig, klare Standpunkte zu haben und die auch zu vertreten: "Wie etwa den Ausstieg aus der Atomwirtschaft."
"Allerbeste persönliche Erinnerungen" mit der Frechener SPD verbindet auch heute noch der Kreis-Ehrenvorsitzende Klaus Lennartz. Drei ehemalige Jusos, namentlich Hardy Fuß, Hans Günter Eilenberger und Helmut Steinmetzer, hätten ihm, Lennartz, seinerzeit als Revolutionäre den Kreisvorsitz in einer Kampfabstimmung gegen Rudi Adams gebracht.
Zum Ende der sehr "familiären" Geburtstagsfeier im Christlichen Jugenddorf zeichnete die Parteivorsitzende Brigitte D’moch-Schweren eine Reihe von Genossinnen und Genossen für deren langjährige Treue zur Partei aus. Unter anderem Toni Lux (60 Jahre), Willi Töller und Georg Streich (beide 50 Jahre).

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