

„Die SPD steht zur Braunkohle“, war die klare Ansage von Mitgliedern der SPD-Frechen und der Bundestagsabgeordneten Gabi Frechen an die Beschäftigten der TT HW Grefrath. Am frühen Morgen hatte die SPD mit einem Flugblatt und einem Apfel zur Erfrischung für die Schicht vor dem Werkstor auf ihre Position zur Braunkohle aufmerksam gemacht.
Sie stellte eindeutig klar, dass die Braunkohle aus dem rheinischen Revier im Energiemix der Zukunft einen unverzichtbaren Platz einnimmt. Als preisgünstiger heimischer Energieträger sei auf die Braunkohle in den nächsten Jahrzehnten nicht zu verzichten. Gleichzeitig erwartet die SPD aber auch vom heimischen Energieunternehmen, dass die Entwicklung moderner Kohlekraftwerke vorangetrieben wird. Für die SPD heißt das: Es müssen alte ineffiziente Kraftwerke mit hohem Kohlendioxid-Ausstoß vom Netz und durch modernste Technologie ersetzt werden. Nur so kann die Zukunft der Braunkohle politisch durchgesetzt werden.
Außerdem fordert die SPD das Energieunternehmen auf, sich seiner Verantwortung für die Arbeitplätze in der Region bewusst zu sein und die Standorte in der Region langfristig zu erhalten. Die Wurzeln des RWE-Konzerns liegen im Rhein-Erft-Kreis, die Belastungen wurden von den Bürgern über Jahrzehnte hingenommen. Dafür erwarten die Menschen zu Recht, dass sie vom Konzern nicht vergessen werden.