Aus den Reihen des Vorstandes der Sportfreunde Glückauf Habbelrath-Grefrath 1920 e.V. erreichte die SPD-Fraktion im Juni eine dringliche Nachricht über den desolaten Zustand des Kunstrasenplatzes in Habbelrath. Sowohl Vereinsmitglieder als auch Gastvereine und Schiedsrichter äußerten deutliche Kritik und wiesen auf eine drohende Unbespielbarkeit der gesamten Anlage hin.
Trotz wiederholter Hinweise des Vereins auf die unzureichende Beschaffenheit des Platzes blieb eine angemessene Reaktion seitens der Verwaltung bislang aus. Eine Situation, die nicht nur im Verein für deutlichen Unmut sorgt. Der Verein sieht sich Regressforderungen von verschiedenen Seiten ausgesetzt, und es besteht eine erhebliche Verletzungsgefahr für Sportlerinnen und Sportler: Der Kunstrasen löst sich förmlich auf, wird zu einer klebrigen Masse und bleibt an den Schuhen hängen – ein alarmierender Zustand, der dringenden Handlungsbedarf aufzeigt.
Besonders deutlich wird ein aktueller Spielbericht der Begegnung Sportsfreunde Glückauf Habbelrath vs. SV Rheidt (Kreisliga B) in dem der Schiedsrichter den Kunstrasenplatz als „an der Grenze zur Unbespielbarkeit“ bewertet.
Stellungnahme gefordert
Die SPD-Fraktion hat daher für die nächste Sitzung des Sportausschusses eine Stellungnahme der Verwaltung eingefordert. Sollte der Verein mit konkreten Regressforderungen konfrontiert sein (z.B. Schadensfällen auf städtischem Gelände) kommt der Stadt als Eigentümerin der Anlage eine besondere Rolle zu. Vor diesem Hintergrund hat die SPD-Fraktion die Verwaltung um Stellungnahme und Abhilfe im Sinne des Vereins gebeten.
„Es geht hier nicht nur um den Ablauf eines reibungslosen Sportbetriebs, sondern auch um Sicherheit und Verantwortung. Die Stadt darf den Verein mit dieser Problematik nicht allein lassen“, so die sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion Susanne Neustadt.